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Alpintour 2016

RKV-Alpintour 2016 ins Wettersteingebirge vom 26. bis 29.08.2016

 

Wieder einmal hieß es XXL-wandern beim RKV. Wir, sieben Wanderlustige, starteten freitagsmorgens um 4:30 Uhr mit dem RKV-Bus am Bootshaus in Niederhausen. Auf dem Weg ins Puittal trafen wir in Mittenwald zufällig andere RKV-Mitglieder, die ihren Sommerurlaub mit den Kids dort verbrachten. Nach einem kurzen Plausch mit Familie Schmidt ging es weiter ins österreichische Leutasch zum Hotel Hubertushof. Dort trafen wir „Busfahrer" auf die im Auto angereiste Familie Witt.
Sogleich hieß es, rein in die Wanderklamotten und um 12 Uhr ging bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 30° Grad die XXL-Tour los. Nach einem halbstündigen Waldwegspaziergang begann der schweißtreibende Anstieg zum Söllerpass. Die ersten 400hm legten wir über im Wald gelegene Treppenstufen zurück. Nach einer kurzen Pause auf einer Almwiese neben weidenden Kühen, ging es in die Wand. In schwindelerregenden Höhen kletterten wir zum Teil auf allen Vieren weitere 600hm hoch. Söllerpass - geschafft. Von hier aus konnten wir unser Ziel die Meilerhütte sehen. Aber der Schein trügte, zuerst ging es bergab über ein riesiges Felsplatteau bevor uns der kurze aber knackig steile Anstieg durch ein Schotterkar hoch zur Meilerhütte führte. Um 18:20 Uhr erreichen wir die Meilerhütte auf 2.354m - urig, kein fließendes Wasser, rotglühender Sonnenuntergang. Dann hieß es nur noch essen, trinken und schlafen im 10er Lager Garmisch über Partenkirchen. 1. Etappe: reine Gehzeit 5:30 Std.

Um 7 Uhr starteten wir mit einem Genießer-Frühstück in den Samstag und verließen um 8:20 Uhr die Meilerhütte auf deutscher Seite. Nach einer guten Stunde Abstieg erreichen wird das Schachenschloss auf 1.876m - Domizil König Ludwigs II. Von hier aus galt es bei strahlendem Sonnenschein weitere 800hm über Felsen steil hinab zum nächsten Ziel zu überwinden. Nichts für schwache Beine. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast und Kräftesammeln an der Bockhütte auf 1.052m wanderten wir um 14:20 Uhr tief ins Reintal hinein immer an der wildromantischen Partnach entlang bis wir um 16:00 Uhr auf der Reintalangerhütte auf 1.366m eintrafen. Die ersten genossen sogleich ein erfrischendes Bad in der eiskalten Partnach, der Rest erholte sich bei einem kühlen Bier auf der Terrasse mit Blick über den Fluss. Während die einen den Abend bei Akkordeonklängen und Gesang des Hüttenwirts und seiner Crew ausklingen ließen, schlummerten die anderen bereits in ihren 40cm breiten Matratzenlagern. 2. Etappe: reine Gehzeit 4:50 Std.

Der Bericht mit Bildern und wundershönen Impressionen kann aus der Lasche Links/Sonstiges heruntergeladen werden.


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